Seit Sonntag, dem 1. März 2026, befindet sich der Mond in seiner Wachsing Gibbous -Phase, was bedeutet, dass er mehr als zur Hälfte beleuchtet, aber noch nicht voll ist. Ungefähr 94 % der sichtbaren Oberfläche des Mondes ist beleuchtet und bietet hervorragende Beobachtungsmöglichkeiten sowohl für Amateure als auch für erfahrene Himmelsbeobachter.
Was Sie heute Abend sehen können
Mit bloßem Auge können Beobachter markante Mondmerkmale wie das Mare Imbrium (Meer des Regens) und Mare Crisium (Meer der Krisen) leicht erkennen. Auch der markante Tycho-Krater mit seinem hellen Strahlensystem wird zu sehen sein.
Wer ein Fernglas besitzt, erkennt noch mehr Details. Das Mare Nectaris (Meer des Nektars) und das Mare Frigoris (Meer der Kälte) werden sichtbar, zusammen mit dem Endymion-Krater. Teleskopbesitzer kommen auf ihre Kosten – sie können nicht nur all das oben Genannte sehen, sondern auch historische Wahrzeichen wie die Landeplätze von Apollo 15 und 17 und den Schiller-Krater.
Der Mondzyklus erklärt
Der Mond umkreist die Erde etwa alle 29,5 Tage und vollendet damit einen vollständigen Mondzyklus. Dieser Zeitraum ist in acht verschiedene Phasen unterteilt, die durch die wechselnden Winkel bestimmt werden, aus denen wir die beleuchtete Oberfläche der Sonne betrachten. Der Mond selbst verändert sich nicht; Stattdessen verändert sich unsere Perspektive, während sie sich um die Erde bewegt.
Die Phasen sind:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und macht seine sichtbare Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte ist beleuchtet und nähert sich der vollen Beleuchtung.
- Vollmond: Das gesamte sichtbare Gesicht ist hell.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt von der rechten Seite zurückzutreten.
- Drittes Viertel: Die linke Seite ist halb beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Streifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er in der Dunkelheit verschwindet.
Wann ist mit dem nächsten Vollmond zu rechnen?
Der nächste Vollmond findet am 3. März 2026 statt. Der vorherige Vollmond war am 1. Februar 2026.
Die Beobachtung der Mondphasen bietet eine einfache, aber tiefgreifende Verbindung zur Himmelsmechanik. Diese vorhersehbaren Zyklen werden seit Jahrtausenden verfolgt, dienen als Grundlage für Kalender und beeinflussen kulturelle Traditionen weltweit.
