Der März scheint ein starker Monat für Science-Fiction zu werden, mit Veröffentlichungen, die von epischen Weltraumopern bis hin zu gruseligen Spekulationsromanen reichen. Das Programm umfasst mit Spannung erwartete Fortsetzungen, wiederentdeckte Klassiker und mutige neue Stimmen, die die Grenzen des Genres erkunden. Hier ist eine Aufschlüsselung der bemerkenswertesten Titel, die diesen Monat in die Regale kommen:
Rückkehr in vertraute Welten
Children of Strife von Adrian Tschaikowsky: Der neueste Teil von Tschaikowskys gefeierter Children of Time -Reihe enttäuscht nicht. Der Roman folgt der Wissenschaftlerin Alis und einem überraschend intelligenten Fangschreckenkrebs namens Cato, die eine verlorene Besatzung auf einem terraformierten Planeten untersuchen. Die Serie ist aufgrund ihres einzigartigen biologischen Weltaufbaus zu einem herausragenden Bestandteil der modernen Science-Fiction geworden, und dieser Eintrag setzt diesen Trend fort.
Die Klassiker neu interpretiert
Hell’s Heart von Alexis Hall: Eine gewagte Nacherzählung von Moby-Dick, die in einer Zukunft spielt, in der die Menschheit unter Kuppeln überlebt, die von einer grotesken Ressource angetrieben werden: Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, die von riesigen Weltraumkreaturen gewonnen wird. Diese Adaption stellt die bekannte Erzählung auf den Kopf und liefert eine viszerale und beunruhigende Sicht auf Besessenheit und Rache.
Lost and Found: Ein vergessener Spekulationsroman
Woman Alive von Susan Ertz: Dieser wiederentdeckte Roman wurde ursprünglich 1936 veröffentlicht und präsentiert eine eindringliche Vision des Großbritanniens im Jahr 1985, wo eine Pandemie nur eine Frau am Leben gelassen hat. Die Prämisse ist sowohl erschreckend plausibel als auch seltsam relevant, was sie zu einer einzigartigen Ergänzung der Science-Fiction-Geschichte macht.
Die Leere erkunden
Voidverse von Damien Ober: Von einem der Autoren hinter Netflix‘ „The OA“ handelt „Voidverse“ von The Sinker, der in das endlose Nichts der Leere floh, um einer zerstörerischen Maschine zu entkommen. Die Darstellung dieses seltsamen Reiches – schwebende Steine, brennende Flammen und kaputte Physik – im Roman ist fesselnd und einfallsreich.
Blick nach vorn: Science-Fiction am Horizont
Das kommende Jahr verspricht noch fesselndere Science-Fiction. Autoren wie Ann Leckie und Neil Jordan werden neue Werke veröffentlichen und Tschaikowsky erweitert sein Universum weiter. Hier ist eine Vorschau dessen, was sich am Horizont abzeichnet:
The Library of Traumatic Memory von Neil Jordan: Jordans erster Science-Fiction-Roman verbindet Psychothriller mit futuristischer Technologie. Im Jahr 2084 lässt der Bibliothekar Christian Cartwright seine Geliebte als digitales Bewusstsein wieder auferstehen und deckt damit eine tief verwurzelte Verschwörung auf.
Wolf Worm von T. Kingfisher: Eine Mischung aus Horror und Science-Fiction aus dem Jahr 1899, in der ein Illustrator monströse entomologische Experimente mit parasitären Maden entdeckt. Der Roman greift den wachsenden Trend der „Weird Fiction“ auf, die Genregrenzen verschmilzt.
Celestial Lights von Cecile Pin: Nach dem Erfolg von Wandering Souls wagt sich Pin mit einer Geschichte über die jahrzehntelange Mission eines Astronauten nach Europa in die Science-Fiction-Welt und wirft Fragen zur Heimkehr und dem Unbekannten auf.
Ava von Victoria Dillon: Dieser spekulative Roman erforscht eine Zukunft, in der die Schwangerschaft durch die Inkubation ersetzt wird und Frauen die vollständige Kontrolle über die Fortpflanzung geben. Die Geschichte handelt von einer Frau, deren Tochter die Ethik ihrer eigenen Schöpfung in Frage stellt.
Nobody’s Baby von Olivia Waite: Ein gemütlicher Science-Fiction-Krimi auf einem interstellaren Kreuzfahrtschiff, in dem ein Detektiv ein mysteriöses Baby untersucht, das vor der Haustür zurückgelassen wurde. Die Prämisse lässt auf eine unbeschwerte, aber faszinierende Genremischung schließen.
Trace Elements von Jo Walton und Ada Palmer: Eine Metaanalyse des Science-Fiction- und Fantasy-Schreibens, die die Entwicklung des Genres und die Art und Weise, wie es konsumiert wird, untersucht. Diese Arbeit bietet eine kritische Perspektive für Fans, die sich für das Handwerk selbst interessieren.
Diese kommenden Veröffentlichungen zeigen die kontinuierliche Expansion und Experimentierfreudigkeit des Genres. Science-Fiction bleibt ein wichtiger Raum für die Erforschung großer Fragen zur Menschheit, Technologie und der Zukunft.



























